Hans Brinker: the worst hotel in the world
Moin,
über’s Wochenende war ich in Amsterdam. Wir haben uns ein sehr schönes Hotel herrausgesucht.
Das ‘Hans Brinker Bugdet Hotel‘. Primäre Zielgruppe ist natürlich nicht der verwöhnte Luxusstädtereisende, sondern Leute in meinem Alter, die trotz geringen Budgets eine neue Stadt kennen lernen wollen. Zugfahrt (IC von Hannover aus) und Hotel haben wir für zwei Tage ungefähr 125€ bezahlt. Find ich ok.
Nur: was erwartet einen beim Besuch des Hans Brinkers?
Zu allererst sollten die eigenen Erwartungen sehr niedrig angesetzt sein, man bekommt ein Bett, ein Handtuch und morgens ein Frühstück. Das war’s auch schon. In unserem Zimmer im vierten Stock gab es – wohl aus Platzmangel – nicht mal einen Tisch und einen Stuhl. Was solls? Der Spaß steht im Vordergrund und der ist definitiv gegeben. Die Hotelgäste schätz ich im Allgemeinen auf ein Alter von 16 – 35 Jahren.
Die Gäste kommen aus aller Herren Länder. USA, Spanien, GB, Tschechien, den Niederlanden, und und und. Wir waren die einzigen Deutschen dort. Man sollte schon ein wenig Englisch sprechen können.
Abends ist im Hotel die Hölle los: von 17-18 Uhr ist Happy Hour an der Hotelbar, will heißen zwei 0,5L Heineken zum Preis von einem (3,70€). Ideal um in den Abend zu starten.
Das Hotelpersonal spricht durchgehend ein sehr gut verständliches Englisch und ist sehr freundlich.
Alles im Allen hat mir der Aufenthalt sehr gut gefallen. Wer geringe Ansprüche an Komfort und Ausstattung hat, dem kann ich dieses Hotel weiterempfehlen.
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